Carport-Berater

 

Infos zum Carportkauf

Grundsatz
Carports - Was man grundsätzlich darüber wissen sollte.
 
     
Entstehung
Von der Garage zum Carport
 
     
Carport Grundtypen
Welche Bauweisen gibt es bei einem Carport?
 
     
Material und Design
Gestaltungsmöglichkeiten bei Carports
 
     
Carports aus Holz
Die etablierteste Bauweise
 
     
Carports aus Metall
Näheres zu dieser Materialform
 
     
Carports aus Kunststoff
Infos zum Kunststoff-Carport
 
     
Carports aus Beton
Was sollte man bei Betoncarports beachten?
 
     
Fundamentierung
Grundinformationen zur Fundamentlegung bei Carports
 
     
Entwässerung
Wie Probleme mit der Entwäserung vermieden werden.
 
     
Baugenehmigung
...oder baugenehmigungsfrei?
 
     
Aufbau
Selbermachen oder aufbauen lassen?
 
     
Carport-Kompass
Weitere Orientierung zum Thema
 
     
Impressum  
     
 

 

Carport gestaltungsmöglichkeiten durch Material und Design

Wenn diese wesentlichen Grundfragen geklärt sind, wird sich die die Auswahl der Bautypen schon spürbar reduziert haben. Jetzt ist vor allem noch die Material- und Design-Frage zu beantworten. Bei der Form eines Carports gibt es grundsätzlich keine Grenzen. Das Rechteck ist die klassische und preisgünstigste Variante. Aber auch ein Winkelbau oder diverse andere, passgenaue Grundrisse sind möglich. Die Variante mit einem Abstellraum bietet sich geradezu an, da Stauraum immer brauchbar ist. Der kann seitlich, frontal, außer- oder innerhalb der Hauptfläche angebracht sein. Bei den Doppel-Carports gibt es freitragende Konstruktionen oder welche mit unterstützenden Zwischensäulen.

In jedem Fall sollte man den Platzbedarf zum öffnen der Autotüren nicht unterschätzen. Es bleibt ein ewiges Ärgernis, wenn da am falschen Platz gespart wurde und der Ein- und Ausstieg vom Auto jedesmal zur Akrobatik-Einlage wird. Fünf Meter Länge und drei Meter Breite sind ein typisches Maß für einen Einfach-Carport ohne Abstellraum. Die Standardhöhen liegen bei etwa 2,30 m Einfahrtshöhe. Man beachte auch, dass die Hauptmaße in der Regel Außenmaße sind und deshalb abzüglich der Balkenstärken zu bedenken sind.

Als Dachformen werden je nach Material, Flach-, Giebel-, Pult-, Walm- und Rundbogendächer angeboten. Zur Dacheindeckung werden Kunststoffe in der Form von Spundwand- Wellenprofil, Hohlkammerplatten und Schindeln verwendet. Beim Baumaterial Metall kommen vorwiegend Trapez-Profilplatten zum Einsatz, die gelegentlich auch oberseitig polyesterbeschichtet angeboten werden. Aluminium-Zink-Bleche sind hierbei besonders beliebt, sie werden auch manchmal mit einer Antikondens-Beschichtung ausgerüstet, so können sich kein lästigen Wassertropfen an der Dachunterseite bilden.

Glas wird in den üblichen, bruchsicheren Ausführungen in vorgefertigte Rahmensysteme eingefügt und dann komplett montiert. Für Holzdächer ist eine Nut- und Feder-Schalung mit anschließenden Bitumen-Schindelbelag oder Dachpfannen aus Beton oder Ton am häufigsten.

Zur Dachbegrünung gibt es fertige Abdichtungs- und Pflanzkonzepte, die in der Regel eine Schüttung aus Blähbeton als Pflanzschicht vorsehen. Solche Begrünungen machen natürlich nur auf begehbaren Flachdächern einen Sinn. Als Bewuchs empfehlen sich besonders alle flachen Steingartengewächse, dadurch wird diese Art von Dach auch als Grünausgleichsfläche anerkannt. Das Flachdach sogar als grüne Freizeit-Terrasse zu gestalten ist auch möglich und wird gerade in Gebieten mit dichter Bebauung immer beliebter. Fast alle Carport-Typen gibt es in unterschiedlichen Materialien. In den folgenden Navigationspunkten wird näher darauf eingegangen.