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Carport Grundtypen
Carports kann man in fünf Grundtypen einteilen. Es gibt Einzel-, Doppel-, Mehrfach-,
Sonderformat- und Kombi-Carports. Während sich die ersten drei Typen klar auf die Menge
der unterstellbaren Autos beziehen, sind die anderen beiden Arten für besondere Fälle
vorgesehen. Die Sonderformat-Carports sind speziell in den Sondermaßen von
Wohnmobilen oder Nutzfahrzeugen erhältlich, da deren Breiten, Längen und vor allem
Höhen nicht in die gängigen Abmaße der Standard-Carports passen.
Die Kombi-Carports sind so konstruiert, dass sie an eine schon vorhandene Garage oder
dem Wohnhaus angebaut werden können. Ähnlich der "anlehnenden" Bauweise von
Wintergärten, nutzt dieser Bautyp eine bestehende, feste Wand als Stützfläche und
bekommt damit eine sichere, statische Grundlage. Die Vorteile: Platzersparnis, spürbar
geringerer Material- und Arbeitsaufwand.
Für welchen Carport-Typ man sich entscheiden sollte, bestimmt letztendlich der Bedarf, der
Geldbeutel, der persönliche Geschmack und je nach Bundesland auch mitunter das
Bauamt. Die folgenden, grundsätzlichen Fragen sind als Entscheidungshilfen anzusehen:
Wieviele Autos sollen untergestellt werden und ändert sich deren Anzahl in den nächsten
Jahren? Ein Blick in die nahe Zukunft kann dabei nicht schaden, wie etwa die
Führerscheinprüfung der Kinder und deren erstes, eigenes Auto.
Auch eine absehbare berufliche oder private Veränderung kann sich in Form einer
Erweiterung des Fuhrparkes niederschlagen. Soll der Carport noch anders genutzt
werden? Etwa als Abstellraum für Gartengeräte oder Fahrräder. Wo soll/ kann der Carport
stehen? Nahe am Haus oder direkt an der Strasse? Dabei sollte man die Transportwege
vom und zum Auto beachten und die eventuell vorgeschriebenen Abstandsflächen zu
Nachbarn und bestehenden Bebauungen einhalten können.
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